Im Ausland studieren

Marco, spanien

Da bin ich also – und schaue zurück auf meine Erfahrungen im sonnigen Sevilla, einem herrlichen Ort für ein Auslandssemester! Es ist Ende Januar, und draußen sind es zurzeit 15 Grad – tausend Mal besser als der Schnee und Regen in Enschede.

Zu Beginn meines Erasmus-Aufenthaltes hier war es viel wärmer mit Temperaturen über 38 Grad, die im September dann auf angenehme 20 Grad in der Nacht absanken. Die Region Andalusien hat unglaublich viel zu bieten und dank des gut organisierten Erasmus-Netzwerks kann man jede Woche bei einem anderen Ausflug dabei sein – von Hiking bis Party. Mit Trips an die portugiesische Küste, nach Cordoba, Granada und einem fünftägigen Aufenthalt in Marokko in der Tasche kann ich ehrlich sagen, dass war die günstigste und schönste Reise, die ich seit langem unternommen habe!

Es gibt zwei Universitäten in Sevilla. Die große Zahl unterschiedlicher Nationalitäten (über 4.000 amerikanische Studierende inbegriffen) sorgt für eine einzigartige Atmosphäre im traditionsreichen spanischen Süden. Es ist ein großartiger kultureller Mix kombiniert mit einer sehr freundlichen und offenen lokalen Studentenschaft.

Der Lebensstil lässt sich hier vor allem als „anders” beschreiben. Obschon nahezu alle Unterkünfte in Sevilla recht modern sind, funktionieren die Dinge nicht immer, wie wir es in Nord-Europa gewöhnt sind – das beginnt mit dem Internet … Die niedrigen Lebenshaltungskosten machen viele dieser Hindernisse wieder wett: Taxis sind billig, öffentlicher Personennahverkehr kostet kaum 80 Cent pro Fahrt, und es gibt einen sehr praktischen und bezahlbaren Fahrradverleih-Service. Essen gehen kann man für unglaublich wenig Geld: Für Tapas zahlt man ein paar Euro, kombiniert mit einer Vorspeise macht das direkt ein ganzes Abendessen!

Sevilla ist locker und entspannt am Tag und wird abends lebendig. Es bietet jede Menge toller Erfahrungen neben den akademischen Pflichten. Ich kann es absolut als einmalige Erasmus-Erfahrung empfehlen.

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