Nach dem Bachelor

Berufsperspektiven

WAS KANN MAN MIT EINEM ABGESCHLOSSENEN PSYCHOLOGIESTUDIUM MACHEN? DIE ARBEIT ALS PSYCHOLOGE

Psychologie studieren – und dann? Überall, wo Menschen sind, gibt es Aufgaben für Psychologen. Sie untersuchen und analysieren Verhalten und entwickeln praktische und manchmal technologiebasierte Lösungen für psychologische Herausforderungen. Du möchtest Psychologie studieren und erfahren, wo Absolventen heute arbeiten? Dann schau Dir das Video von Liang an oder lies die Testimonials.   

LIANG HAT DEN STUDIENGANG PSYCHOLOGIE ABGESCHLOSSEN BERICHTET AUS DEM ARBEITSALLTAG


NACH DEM PSYCHOLOGIESTUDIUM: DIE ARBEIT ALS PSYCHOLOGE

Im Folgenden findest Du für jede Spezialisierung Beschreibungen der beruflichen Möglichkeiten, die Dir nach dem (Master-)Studium der Psychologie offen stehen: 

CONFLICT, RISK AND SAFETY

In der Spezialisierung „Konflikt, Risiko und Sicherheit“ hast Du gelernt, Sicherheitsinterventionen zu entwickeln, zu implementieren und auszuwerten. Dies ist eine ausgezeichnete Grundlage für die Arbeit als Verhaltenswissenschaftler und zwar in der Funktion eines Ausbilders, Mediators, Sicherheitsforschers oder Sicherheitsberaters. Konkrete Beispiele für Berufe, die Master-Absolventen dieser Fachrichtung ergriffen haben, sind: Verhaltenswissenschaftler bei der Polizei, Coach/Trainer in einem Regionalen Berufs- und Erwachsenenbildungszentrum (ROC), Psychologe im Verteidigungsministerium, Implementierungsleiter beim staatlichen Kinderschutzdienst, Forscher in der Niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) und Berater einer Katastrophenschutzeinheit. 

Positive Psychology & technology

Wer im Studium der Psychologie seinen Schwerpunkt auf die geistige Gesundheitsfürsorge gelegt hat, ist darauf spezialisiert, sein praktisches Handeln nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auszurichten. Mit praktischen und/oder technischen Anwendungen behandelt er/sie psychische Störungen und fördert die positive geistige Gesundheit. Die Absolventen dieser Fachrichtung sind also gut vorbereitet auf eine Tätigkeit als Psychologe in der Psychiatrie oder in einem Reha-Zentrum, aber auch als Forscher oder „Interventionsdesigner“.

HEALTH PSYCHOLOGY & TECHNOLOGY

(GESUNDHEITSPSYCHOLOGIE)

Mit einer Ausbildung in der Fachrichtung Health Psychology & Technology übernimmt man in seinem künftigen Arbeitsfeld eine initiierende und koordinierende Rolle bei der Entwicklung, Implementierung und Evaluation gesundheitsfördernder Interventionen – für die Öffentlichkeit, für Patienten oder für Pflegeanbieter. Nach dem Psychologiestudium kann man als Forscher, Präventionsbeauftragter oder Koordinator in verschiedenen Institutionen des Gesundheitswesens, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, in kommunalen Gesundheitsbehörden, in Unternehmen oder in Forschungseinrichtungen tätig sein. 

HUMAN FACTORS & ENGINEERING PSYCHOLOGY

Wer sich als Psychologe auf „Human Factors and Engineering Psychology“ spezialisiert hat, kann Unternehmen und Einrichtungen dabei unterstützen, technische Systeme einfacher und sicherer zu gestalten. Darüber hinaus sind Absolventen dieser Fachrichtung in der Lage, ihre Arbeitgeber bezüglich der emotionalen Aspekte und der „Überzeugungskraft“ neuer Medien zu beraten. Als Human Factors-Spezialisten können sie in großen (internationalen) Unternehmen als Fachmann/Fachfrau für Usability wertvolle Dienste leisten. Ein weiteres Arbeitsgebiet ist die Forschung an einer Universität oder in einem Institut wie beispielsweise der Niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) oder dem Leibniz-Institut für Arbeitsforschung der TU Dortmund (IfaDo). Diese Fachrichtung ist überdies eine gute Vorbereitung auf postgraduale Ausbildungen wie den Studiengang „User System Interaction“ an der TU Eindhoven. 

LEARNING SCIENCES (LEHREN, LERNEN & ENTWICKLUNG)

Die Fachrichtung „Lehren, Lernen und Entwicklung“ bereitet die Absolventen des Psychologiestudiums darauf vor, Lernprozesse in verschiedensten Kontexten zu untersuchen und bei Bedarf passende Lösungen zu entwickeln. Dank ihres Fachwissens zum Thema Lernen können sie ihre Arbeitgeber – sowohl in kommerziellen als auch in gemeinnützigen Einrichtungen – hinsichtlich der Verbesserung von Lernprozessen und Lernergebnissen beraten. Mit ihrer Kenntnis der Lehrmethoden können die Absolventen Lehrpläne – mit oder ohne IT-Unterstützung – entwickeln.

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