Creative Technology

STUDENT erfahrung

Die Mischung aus kreativen, sozialen und technischen Aspekten hat mich überzeugtZoë Meijer, Studentin Creative Technology

Schon als Kind habe ich mich für Interaktionsdesign interessiert, besonders für die Interaktion zwischen Mensch und Technik. Nach dem Schulabschluss habe ich zunächst an der Fachhochschule Human Technology studiert, habe dort aber die Herausforderung vermisst. Nachdem ich ohne Probleme das Zertifikat für mein erstes Jahr erhalten hatte, habe ich aktiv eine Herausforderung gesucht – und das Studium Creative Technology an der University of Twente aufgenommen. Die Mischung aus kreativen, sozialen und technischen Aspekten bei Creative Technology hat mich überzeugt. Man erhält eine sehr breite Ausbildung. So habe ich beispielsweise herausgefunden, dass mich neben Interaktionsdesign auch Management und IT sehr interessiert.

WARUM HAST DU DICH dazu entscheiden, einen der technischen studiengange der UNIVERSITY OF TWENTE zu studieren?

Ich habe mich für die University of Twente entschieden, weil es die einzige Uni ist, an der man Creative Technology studieren kann. Es ist außerdem eine sehr businessorientierte Universität. Viele Studenten engagieren sich im Studentenleben, werden Vorstandsmitglieder in einer der vielen Studentenverbindungen oder organisieren Aktivitäten für ihre Kommilitonen. Das bedeutet, dass man neben dem Studium auch seine Persönlichkeit weiterentwickeln kann.

GEFÄLLT DIR CREATIVE TECHNOLOGY?

CreaTe-Studenten entwickeln häufig innovative Lösungen. Man kann das technische Wissen, das man in Projekten erworben hat, direkt anwenden. Neben den Projekten lernt man zu programmieren, designen und managen sowie alles Wissenswerte über Mathematik. Ich habe kürzlich ein Fach gemeinsam mit Studenten der Stanford University belegt. In einem Projektteam mit diesen Studenten haben wir uns intensiv mit der Verbesserung eines bekannten professionellen Systems für Videokonferenzen beschäftigt. Wir haben Nutzerforschung betrieben, Interviews geführt und einen Prototypen gebaut. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und war gleichzeitig sehr lehrreich!

WIE SIEHT DEINE WOCHE AUS?

Für das Studium Creative Technology muss man jeden Tag an der Universität sein. Man besucht entweder Vorlesungen oder arbeitet an Projekten. Mir gefallen die meisten Dinge, die ich für Creative Technology machen muss. Deshalb macht es mir nichts aus, dass ich dafür viel  Zeit aufwende. Ich versuche, die meisten Aufgaben zwischen 8.45 und 17.30 Uhr zu erledigen, damit ich die Abende und die Wochenenden für die Freizeitgestaltung sowie für meinen Studentenjob frei habe.

WIE IST DAS STUDENTENLEBEN IN ENSCHEDE?

Im Laufe des Kick-In (Einführungswoche der Universität und des Studiengangs) habe ich schnell herausgefunden, dass die University of Twente und die Stadt Enschede weit mehr bieten als nur das Studium. Es gibt zahlreiche Studenten-, Studien- Sport- und Kulturvereine. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ich bin in Roosendaal an der belgischen Grenze geboren und aufgewachsen. Ich bin deshalb in eine Studentenwohnung gezogen; sonst hätte ich mehr als dreieinhalb Stunden pro Tag pendeln müssen. Ich wohne in einem hübschen und gemischten Studentenwohnheim in der modernen Siedlung Roombeek. Es gefällt mir dort sehr. Wir essen zusammen und haben sehr viel Spaß miteinander.

WAS MACHST DU NEBEN DEM STUDIUM creative technology?

In meinem ersten Jahr war ich Mitglied des Frauenkomitees des Studienvereins Creative Technology. Dieses Komitee organisiert alle möglichen Aktivitäten für die weiblichen Studenten dieses technischen Studiengangs. Zudem war ich Mitarbeiterin des Sales- und PR-Komitees im Computerladen auf dem Campus. Ich bin auch Mitglied im Enschede Chapter of AEGEE, wo ich einige meiner derzeitigen Freunde kennengelernt habe. Diese Aktivitäten ließen sich problemlos mit dem Studium kombinieren. Ich habe im ersten Studienjahr alle erforderlichen ECTS geschafft. Da ich gerne ein aktives Studentenleben führe und mein Studium Creative Technology so reibungslos verlief, habe ich beschlossen, in diesem Jahr auf Teilzeitbasis zu studieren, damit ich mich meiner persönlichen Entwicklung widmen kann. Das heißt, dass ich in diesem Jahr die Hälfte meiner Fächer absolviere und gleichzeitig einen Computerladen leite. Ein Geschäft zu führen, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch ausgesprochen lehrreich!

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