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Ist der Bruch gelb? Sarah Grothus & Mirjam Veldhuis

Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Galerie haus 34A Bad Bentheim

In dieser Ausstellung ist Dualität ein zentrales Motiv. Beide Künstler beschäftigen sich mit dem Thema. Die Arbeiten von Sarah Grothus sind dynamisch und expressiv. Die zuerst chaotisch wirkenden Hintergründe, in denen Figuren ihren Platz finden, sind trotz aller Flecken, Töne und verschiedenen Materialien wie Farbe, Kohle und Kreide, im Gleichgewicht. Manchmal vermutet man eine Geschichte in den Arbeiten, manchmal lenkt die Künstlerin die Aufmerksamkeit gezielt auf die Malerei selbst.

Sarah Grothus zeigt die hellen und dunklen Seite der menschlichen Natur, in all ihren Aspekten: Licht und Dunkel, Himmel und Erde, Schlamm und Erde, die Sonnen-, aber auch die Schattenseiten des Lebens. In ihre Arbeiten erleben wir unsere Zerbrechlichkeit.

Mirjam Veldhuis beschäftigt eine andere Art von Dualität: Ihre Keramikobjekte haben fast süße, üppige Farben. In der Form sind die wieder ganz anders: amorph, die Objekte haben eine Körperlichkeit, die an die Entstehung des Lebens erinnert. Dies macht ihre Arbeit schwer zu deuten und geheimnisvoll. In ihrer Arbeit erleben wir das Leben; zerbrechlich und schön, geheimnisvoll und voller Kraft, physikalisch und üppig und endlich.

Die Ausstellung wird am Donnerstag 5 November um 16:00 Uhr eingeleitet von Ellen Timmerman (haus 34A).

Ist der Bruch gelb?
Oder die Hand blau?
Sind Soldaten grün?
Oder im allgemeinen grau?

Lag der Fisch im Blauen?
Oder schaut er aus dem Haus?
Sang die Fliege rosig?
Oder schwebt sie weiß hinauf?