Studenterfahrung

Dirk van Teijlingen


„Versuche mit Wasserstoff und Molekülen. Und Berechnungen durchführen, vor allem Berechnungen durchführen. Das fand ich in Chemie auf der Schule am interessantesten. Es war mir also ziemlich schnell klar, dass ich ein technisches Studium aufnehmen wollte. Der Tag der offenen Tür an der Uni Twente und der Schnuppertag in der Technischen Chemie bestätigten alle meine Erwartungen. Mathematik ist beispielsweise ein Stück schwieriger geworden, aber auch viel herausfordernder. Ich verstehe jetzt viel eher als zu Beginn meines Studiums, warum Mathematik bei chemischen Prozessen so wichtig ist. Im letzten Quartal meines zweiten Studienjahres haben wir eine ganze chemische Fabrik durchgerechnet. Das finde ich fantastisch. Und natürlich auch die praktische Anwendung in der ,echten‘ Welt. So haben wir eine Exkursion in die größte chemische Fabrikanlage Europas unternommen. Nach meinem Studium will ich in der chemischen Industrie arbeiten und Prozesse entwickeln. In diesem Bereich hat man zahlreiche Karrieremöglichkeiten. Er ist so komplex, dass niemand überall Experte sein kann. Als Chemieingenieur arbeitet man daher auch mit anderen Spezialisten zusammen – im eigenen Fachgebiet, aber auch außerhalb. Ich glaube, es ist toll, dazu beizutragen, dass chemische Prozesse in Fabriken effizienter und nachhaltiger verlaufen.“

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