Studienprogramm

Das zweite Studienjahr

Die Module 5, 6 und 7 gehören zum Kern des Studiengangs Informatik. Modul 8 ist ein Wahlmodul. Für einen Informatiker liegt die Wahl eigentlich auf der Hand, aber die Studierenden sind frei, in diesem Vierteljahr ein Modul in einem anderen Studiengang an der University of Twente oder auch Fächer an einer anderen Universität zu belegen.

Modul 5: Computer Systems

In diesen Modul geht es darum, auf der Grundlage der booleschen Algebra digitale Schaltungen zu realisieren. Mit diesen digitalen Schaltungen entwerfen die Studierenden Basisbauelemente eines Computers, wie Addierwerke und Multiplizierer. Der Aufbau von Standardprozessoren nach dem Von-Neumann-Prinzip wird ebenso vorgestellt wie die Befehlssatzarchitektur (engl. Instruction Set Architecture, ISA), die es möglich macht, diese Prozessoren mittels einer Programmiersprache zu programmieren. In diesem Modul programmieren die Studierenden „nahe an der Hardware“. Ferner erfahren sie, wie Betriebssysteme aufgebaut sind und funktionieren.

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Modul 6: Intelligent Interaction Design

In diesem Modul geht es um die Interaktion zwischen Mensch und Computer. Diese Interaktion findet in immer neuen Umgebungen statt und muss – für den Menschen ebenso wie für den Computer – sowohl intelligent als auch sozial sein. Social Robotics und Social Intellegent Computing sind in diesem Zusammenhang wichtige Konzepte.

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Module 7: Discrete Structures and Efficient Algorithms

In Modul 7 machst Du Dich mit mathematischen Strukturen wie Graphen, Netzwerken, Sprachen und grundlegenden algebraischen Strukturen wie Gruppen und Körpern vertraut. Das Modul widmet sich insbesondere algorithmischen Fragen, die mit diesen diskreten Strukturen zusammenhängen. Deshalb stehen auch Datenstrukturen, formale Sprachen und Berechnungsmodelle auf dem Lehrplan. 

Warum sollte man sich damit befassen? Weil diskrete Strukturen und effiziente Algorithmen bei zahlreichen Gegenständen und Vorgängen, mit denen wir jeden Tag umgehen, „unbemerkt“ im Hintergrund arbeiten. Gute Beispiele sind Internetbanking (sichere Verschlüsselungsalgorithmen!) oder Navigationssysteme (Berechnung des schnellsten kürzesten Weges!). In dem Projekt dieses Moduls setzt Du Dein Wissen ein, um Deinen eigenen Algorithmus zu implementieren, und zwar mit dem Ziel, das berüchtigte „Graph-Isomorphie-Problem“ zu lösen – und möglicherweise den Programmierwettbewerb zu gewinnen.

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Modul 8: Wahlmodul Programming Paradigms

Das Programmieren folgt normalerweise dem imperativen Paradigma: Der Programmierer sagt dem Computer Schritt für Schritt, was er zu tun hat. Dafür gibt es jedoch ausgesprochen überraschende Alternativen wie das funktionale und das logische Paradigma, die für bestimmte Zwecke stärker und geeigneter sind. In diesem Modul lernst Du nicht nur die Alternativen kennen, sondern erhältst tiefere Einblicke in andere Aspekte von Programmiersprachen wie Typisierung und Semantik.

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Das dritte Studienjahr

In der ersten Hälfte des dritten Studienjahres  können die Studenten wählen, in welcher Form sie ihr Wissen erweitern möchten. Die zweite Hälfte des dritten Jahres ist für die Bachelorarbeit reserviert. Möchtest Du mehr darüber erfahren? Dann findest Du hier das Studienprogramm des dritten Studienjahres.

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