Erfarungen

Sophia

STUDENTIN EUROPEAN PUBLIC ADMINISTRATION

Sophia Wolf

Ihrem Engagement beim europäischen Jugendparlament entsprechend, war Sophia Wolf bemüht, ein besseres Verständnis der Dynamik nicht-parteigebundener Politik zu entwickeln – mit dem Blick darauf, eines Tages Teil des Prozesses zu werden. Daher entschied sie sich dafür, European Public Administration zu studieren.

EINZIGARTIGES PROGRAMM    

„Der Bachelor in European Public Administration ist in seiner Zusammenstellung und Gewichtung von Themen einzigartig. Die meisten traditionelleren Studienprogramme wie Politik-, Verwaltungswissenschaften oder Europäische Studien sind sehr begrenzt in ihrem Seminarangebot, aber hier wird man mit zahlreichen Aspekten des Politikmachens konfrontiert.”

REGIONALE INNOVATION

Das Seminar zu „Regionaler Innovation” war eine großartige Lernerfahrung für Sophia und ihre Projektgruppe, sagt sie: „Im Zuge unserer Aufgabenstellung mussten wir eine Region analysieren und beschreiben, wie die Politik der EU sie beeinflusst hat. Wir haben uns für die Region Twente entschieden. Dann haben wir Interviews mit städtischen Abgeordneten und der Innovationsplattform der Euregio, einer von der EU geförderten regionalen Kooperationsplattform, geführt. Wir konnten erkennen, wie die EU Politik tatsächlich so umsetzt, dass sich in unserer Umgebung erkennbare Veränderungen niederschlagen. Die Tatsache, dass die University of Twente häufig dazu ermutigt, die Lücke zwischen Universität und umliegenden Gemeinden zu überbrücken, war für den Erfolg des Projektes sehr wichtig.”

IN DEN NIEDERLANDEN STUDIEREN

Entscheidende Unterschiede zwischen einem Studium in Deutschland und den Niederlanden sind – wenn es nach Sophia geht – die Kommunikation und das Sozialleben: „Studierende in Wohnheimen unternehmen weitaus mehr zusammen. Beispielsweise essen sie gemeinsam oder entspannen zusammen mit ihren Mitbewohnern. Professoren und andere Universitätsangestellte sind viel offener für ein Gespräch – und zwar auf Augenhöhe, so dass die Seminare viel lebendiger sind.”

SCHÖNER CAMPUS

Der Campus, erklärt Sophia, sei eine der besten Dinge an der Uni Twente: „Es geht nicht nur um den sozialen Aspekt und die Tatsache, dass man immer irgendwem, den man kennt, über den Weg läuft, sondern auch darum, dass der Campus so ausgestattet ist, dass fast jede denkbare Freizeitaktivität auch tatsächlich machbar ist. Außerdem ist Enschede als Studentenstadt wirklich sehr schön: mit dem Platz „Oude Markt”, an dem sich zahlreiche Restaurants, Cafés oder Bars finden und man immer irgendjemanden trifft oder mit seinen bunten Musik-Festivals im Sommer wie dem Gogbot, dem Freshtival oder dem Green Vibrations.”

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