Electrical Engineering

Nach dem Bachelorprogramm Electrical Engineering

Nach Abschluss des Bachelorstudiums Electrical Engineering können sich die Absolventen durch Masterprogramme an der University of Twente oder anderen Universitäten weiter spezialisieren, wobei sie der Bachelorabschluss in Elektrotechnik für eine Vielzahl von Masterstudiengängen qualifiziert. Die meisten unserer Studenten vertiefen nach dem Bachelorstudium ihr Wissen in einem Masterstudiengang, doch einige treten auch direkt ins Berufsleben ein oder gründen sogar ihr eigenes Unternehmen. Die Berufsaussichten für Absolventen, die Elektrotechnik studiert haben, sind ausgezeichnet.  

Masterstudiengänge

Der international anerkannte Bachelortitel qualifiziert die Absolventen des Studiengangs Electrical Engineering für eine Vielzahl von Masterstudiengängen. Im dritten Jahr des Bachelors Elektrotechnik können sie sich bereits durch Wahlfächer auf ein bestimmtes Masterstudium vorbereiten. Die University of Twente bietet Masterstudiengänge an, die an das Bachelorstudium Elektrotechnik anschließen. Nachfolgend eine Auswahl von Masterprogrammen, für die sich viele unserer Studierenden entscheiden:

  • Electrical Engineering / Elektrotechnik
  • Systems & Control (Mechanical Engineering, Robotics) / Systeme & Kontrolle (Maschinenbau, Robotik)
  • Embedded Systems (Information Technology) / Eingebettete Systeme (Informationstechnologie)
  • Nanotechnology (Chemistry, Physics) / Nanotechnologie (Chemie, Physik)
  • Biomedical Engineering / Biomedizintechnik

Jeder dieser Masterstudiengänge dauert zwei Jahre. Im ersten Jahr gibt es vorwiegend Pflichtkurse, im zweiten Jahr stehen praktische Aspekte, ein Pflichtpraktikum und die Abschlussarbeit (die meist in einem Unternehmen im Ausland geschrieben wird) auf dem Plan. Weitere Informationen zu Masterstudiengängen an der University of Twente finden sich hier.

Berufsperspektiven

Elektrotechniker sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt, da das Studium sie nicht für einen bestimmten Beruf, sondern in einem spezifischen Wissenschaftszweig qualifiziert. Sie sind Innovatoren: Erfinder neuer Methoden und Techniken. Sie können als Systementwickler, Forscher oder Projektmanager für multinationale Konzerne (wie ASML, NXP, Philips, Thales etc.), in Forschungslaboren oder in halböffentlichen Organisationen (wie Krankenhäusern, ASTRON, TNO etc.) arbeiten. Einige Absolventen, die Elektrotechnik studiert haben, bevorzugen auch kleinere Firmen (wie Nedap, Aemics oder Sensata), Patentierungs- oder Softwareunternehmen oder arbeiten als Berater für Ingenieure oder als Dozenten. Einige machen sich sogar selbstständig und gründen ihr eigenes Unternehmen.

Nachfolgend einige Bereiche, in denen Absolventen des Studiengangs Electrical Engineering zukünftig tätig werden könnten, und zwar in ihrer Rolle als: 

  • Forscher: Als Forscher an einer Universität tragen sie zum kontinuierlichen Wissensaufbau bei, beispielsweise durch Forschung zum Einsatz von Nanotechnologie in der Elektronik.
  • Entwickler: Möglicherweise erfinden unsere Absolventen Smart Pills (Chips in Pillenform, die verschiedene Laborfunktionen beinhalten, durch den Körper wandern und beispielsweise die Blutwerte messen). Diese Chips (die gleichzeitig sehr klein sein müssten, um durch den Körper wandern zu können und dennoch in der Lage, Signale zu übermitteln) könnten dazu beitragen, die optimalen Arzneien gegen Krebszellen zu ermitteln und diese zielgenau zu verabreichen. Dadurch ließe sich durch die Vermeidung von Fehlentscheidungen bei der Behandlung wertvolle Zeit sparen.
  • Manager: Absolventen des Elektrotechnikstudiums, die Dinge gut aus der Vogelperspektive heraus beurteilen können, die zielgerichtet arbeiten und über Führungsqualitäten verfügen, eignen sich als Manager in einer Forschungsabteilung. In dieser Funktion würde man beispielsweise ein Team von Ingenieuren leiten, das an neuen Sensoren und Software zur Bewegungserfassung arbeitet, Bewegungen von Skiern, unbemannten Flugzeugen oder Schauspielern erfasst, analysiert und in dreidimensionale Animationen für die Filmindustrie konvertiert.
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