Studienprogramm

Das Zweite Jahr Im Studiengang Bauingenieurwesen

Im zweiten Jahr des Civil Engineeringstudiums sind die Module stärker multidisziplinär ausgerichtet, zum Beispiel „Nachhaltigkeit im Bauingenieurwesen“, „Gebietsentwicklung“ oder „Risiko und Sicherheit“. Manchmal lernen oder arbeiten die Studenten mit Kommilitonen aus anderen Fachrichtungen zusammen (im Modul Gebietsentwicklung beispielsweise mit Studenten aus dem Fachbereich Verwaltungswissenschaft). Auf diese Weise üben sie die Zusammenarbeit mit Kollegen aus unterschiedlichen Disziplinen.

Im dritten Jahr des Civil Engineeringstudiums besteht die Möglichkeit, einen bestimmten Schwerpunkt zu vertiefen.

Modul 5: Sicherheit Und Risiken In Mündungsgebieten 

Dieses Modul veranschaulicht, wie der Begriff Hochwasserschutz konzeptionell, technisch und politisch definiert wird. Die Studenten lernen, wie sich Wahrscheinlichkeiten und Folgen extremer Ereignisse zu Risiken akkumulieren, und wie diese Begriffe quantitativ fassbar gemacht werden. Auf diesem Weg machen die Studenten Bekanntschaft mit aussagekräftigen technischen Beschreibungen von Hochwasserschutz-Infrastruktur und Versagensmechanismen. Darüber hinaus lernen sie neben der Geschichte und der Organisation der niederländischen Wasserwirtschaft auch die politischen Sicherheitsstrategien kennen. Im Projekt geht es um den Hochwasserschutz im niederländischen Deichringgebiet.

Modul 6: Nachhaltigkeit Im Bauingenieurwesen

Am Ende dieses Moduls sind die Studenten in der Lage, bautechnische Anlagen zu konzipieren, die einerseits menschlichen Bedürfnissen entsprechen und andererseits die Umwelt schonen, damit diese Bedürfnisse nicht nur jetzt, sondern auch für künftige Generationen erfüllt werden können. Zu diesem Zweck müssen die Studenten lernen, wie man den Umwelteinfluss bautechnischer Anlagen in verschiedenen Maßstäben sowie über ihren kompletten Lebenszyklus analysiert und vergleicht. Zudem lernen sie, dieses Wissen auch anzuwenden, indem sie die Techniken in einem Projekt nutzen: Am Beispiel einer bautechnischen Anlage müssen sie verschiedene Alternativen für das verwendete Material, die bauliche Anordnung und die energietechnische Gestaltung entwickeln.   

Modul 7: Gebietsentwicklung

In diesem Modul lernen die Studenten, die Bedeutung bautechnischer, juristischer, raumplanerischer und wirtschaftlicher Aspekte von Gebietsentwicklungsplänen zu analysieren und zu bewerten. Das Modul umfasst Theorie zu den Themen Gebietsentwicklung, lokale Wirtschaft sowie Raumordnungs- und Umweltrecht, ein Praxisseminar zum Thema GIS (Geoinformationssysteme) und Projektarbeit. Im Projekt führen die Studenten eine Raumanalyse und eine Politikfeldanalyse für einen Gebietsentwicklungsplan in der Region Twente durch, in der wassertechnische, bautechnische und/oder verkehrsinfrastrukturelle Aspekte im Mittelpunkt stehen.

Modul 8: Modellierung/Optimierung Von Transportprozessen

In diesem Modul arbeiten die angehenden Bauingenieure gemeinsam mit Studenten der Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Technische Mathematik in einem Projekt, in dem sie nach einer Möglichkeit suchen müssen, die Wartezeit für Patienten in Krankenhäusern soweit wie möglich zu begrenzen – einschließlich der Angabe einer passenden Abfahrtszeit von zu Hause. In diesem Modul geht es (also) um Themen wie Verkehrsströme, Gestaltung von und Regelung an Schnittstellen, Statistik und Simulationen. 

Das Dritte Jahr Im Studiengang Civil Engineering

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