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Machteld Voormolen

Erfahrungsberichte von Studenten DES FACHBEREICHS ADVANCED TECHNOLOGY

Machteld Voormolen

Hi, mein Name ist Machteld und ich studiere Advanced Technology. Ich komme ursprünglich aus Den Haag, wohne aber jetzt in Enschede direkt auf dem Campus. Vor meinem Studium habe ich ein halbes Jahr in Tansania verbracht, wo ich Freiwilligenarbeit geleistet habe und gereist bin.

WIE KAM ES ZU DER ENTSCHEIDUNG ADVANCED TECHNOLOGY ZU STUDIEREN?

Ich habe mich für Advanced Technology entschieden, weil ich ein Bachelorstudium gesucht habe, das mehr als nur eine wissenschaftliche Disziplin vermittelt. In der Schule war ich gut in Mathematik und hatte ein technisches Profil gewählt. Ich wusste, dass ich so etwas auch in meinem Studium machen wollte. Ich wollte mich dabei aber nicht nur auf eine Fachrichtung fokussieren. Ich suchte nach einem Bachelorstudiengang, der nicht nur ein breites technisches Wissen vermittelt, sondern auch auf den sozialen Kontext neuer Technologien eingeht. Nachdem ich mir verschiedene Universitäten und Studiengänge angeschaut hatte, entschied ich mich dann für Advanced Technology.

WARUM HAST DU DICH FÜR DIE UNIVERSITY OF TWENTE ENTSCHIEDEN?

Ich habe einen Tag der offenen Tür besucht und mir fiel sofort die gute Atmosphäre an der Universität auf. Ich sah überall Studenten, die bei der Organisation der Veranstaltung halfen, und auch die Dozenten und Mitarbeiter waren sehr engagiert. Nach einem Schnuppertag habe ich bei einer Freundin übernachtet und konnte so auch das Nachtleben in Enschede kennenlernen. Die Leute waren alle sehr nett und offen. Dadurch bekam ich einen sehr guten Eindruck von der Stadt.

WAS GEFÄLLT DIR AM BESTEN AM STUDIENGANG ADVANCED TECHNOLOGY?

Am meisten gefallen mir die Projekte, die wir im Rahmen des Studiengangs Advanced Technology durchführen. Man lernt dabei nicht nur, in einer Gruppe zu arbeiten, sondern die Projekte passen oft auch zu den aktuellen Projekten von Forschungsgruppen an unserer Fakultät. Wir behandeln ähnliche Themen. In gewisser Weise kann ich also mein ingenieurwissenschaftliches Wissen bereits jetzt in aktuelle Forschungsprojekte einfließen lassen.

WIE SIEHT DEINE WOCHE AUS?

Unter der Woche verbringe ich viel Zeit mit dem Studium. Meistens bin ich an der Universität und arbeite an Projekten, sitze in Vorlesungen oder erledige in den Tutorien Aufgaben. Im Durchschnitt arbeite ich etwa eineinhalb Tage pro Woche an meinem aktuellen Projekt für Advanced Technology. Wir arbeiten in jedem Quartal an einem neuen Projekt, beispielsweise mussten wir in einem Projekt einen Beschleunigungsmesser bauen und in einem anderen Projekte einen Businessplan für ein Produkt schreiben, das eine Forschungsgruppe der Universität entwickelt hat. Die anderen Tage verbringe ich mit Vorlesungen und Übungen.

Aber neben dem Studium mache ich natürlich noch viel mehr. Ich lebe in einer sehr aktiven Wohngemeinschaft mit zehn Personen auf dem Campus. Wir essen jeden Tag zusammen und spülen gemeinsam das Geschirr. Abends spielen wir Spiele oder entspannen zusammen. Außerdem spiele ich viel (Beach-)Volleyball, organisiere Aktivitäten für die Universität und schenke in meinem Studienverein Getränke aus. Mein Studentenleben ist sehr ausgefüllt, ich genieße jede Sekunde. Ich möchte nichts davon missen.

WIE IST DAS STUDENTENLEBEN IN ENSCHEDE?

Ich finde, dass Enschede eine sehr schöne Studentenstadt ist. Die Stadt ist zwar nicht so groß wie andere Städte, aber genau das macht sie so attraktiv. Wenn man ausgeht, trifft man immer Leute, die man kennt, und es ist auch leicht, neue Bekanntschaften zu schließen. Zudem leben viele Studenten in Wohngemeinschaften, wodurch die positive Atmosphäre noch verstärkt wird. An der Universität ist fast alles von den Studenten selbst organisiert, vom Kick-In (der Einführungsveranstaltung) bis hin zu den Tagen der offenen Tür für Bachelorstudiengänge. Dadurch hat man viele Möglichkeiten, über das Studium hinaus etwas zu lernen. Eine weitere Besonderheit unserer Universität ist, dass sie einen Campus hat, auf dem viele Studenten leben und auf dem auch ich wohne. Das Schöne daran ist, dass alles in der unmittelbaren Umgebung zu finden ist: Freunde, Sporteinrichtungen wie das Sportcenter, das Fitnessstudio, die Beachvolleyballplätze, die Hockey- und Fußballfelder usw. Es gibt sogar einen kleinen Supermarkt und einen Friseur.

WAS MACHST DU NEBEN DEINEM STUDIUM SONST NOCH?

Neben dem Studium im Fachbereich Advanced Technology habe ich ein sehr ausgefülltes Studentenleben. Ich lebe in einer Wohngemeinschaft mit zehn Personen, mit denen ich koche, ausgehe, mir zu Hause die Zeit vertreibe oder übers Wochenende verreise. Zudem bin ich die Vorsitzende von BOSS, dem Bar-Team unseres Studienvereins Astatine. Wir managen unsere eigene Bar, das TAP. Bei Astatine-Partys sorge ich dafür, dass immer jemand hinter der Bar steht und ausschenkt. Außerdem verbringe ich viel Zeit bei v.v. Harambee, dem studentischen Volleyballverein. Ich nehme an den offiziellen Wettkämpfen teil und in Frühling und Sommer liebe ich es, Beachvolleyball zu spielen. Zudem bin ich im Veranstaltungskomitee von v.v. Harambee und organisiere mit fünf weiteren Vorstandsmitgliedern Partys (wie Bälle und Cocktailpartys) und kleinere Veranstaltungen. Zudem muss ich noch ein wenig Geld verdienen. Das tue ich nicht als Kassiererin in einem Supermarkt, sondern ich arbeite für die Universität. Mit einer Gruppe von fünf Frauen organisieren wir Veranstaltungen für Frauen, die sich für Technologie und Naturwissenschaften interessieren.

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