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Das Projektteam

Dipl. Soz.-Wiss. Andrea Kottmann

Andrea Kottmann ist seit 2005 am Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) beschäftigt. Ihr Studium der Soziologie, Philosophie und Rechtswissenschaften hat sie 1998 als Diplom-Sozialwissenschaftlerin an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg (heute Universität Duisburg-Essen) abgeschlossen. Zwischen 1998 und 2005 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Mainz und Jena (jeweils Institut für Soziologie) beschäftigt. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit am CHEPS liegen in der Evaluation von Stipendienprogrammen im Hochschulbereich (DFG-Graduiertenkollegs, Ford-Foundation – International Fellowships Program) und der Analyse der Doktorandenausbildung. Darüber hinaus beschäftigt sich Andrea Kottmann mit der Beziehung zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem für Hochqualifizierte/Absolventen tertiärer Bildung sowie mit akademischen Karrieren. Zwischen 2009 und 2011 hat sie den europäischen Vergleich zum Einsatz von Hochschulprofessionellen für die Gestaltung von Studium und Lehre an Universitäten, der zum HOPRO-Projekt des INCHER Kassel gehörte, durchgeführt.

Im Projekt CETLFunk obliegt Andrea Kottmann die Projektleitung, thematisch wird sie sich in diesem Projekt vor allem mit den gegenwärtigen Professionalisierungsprozessen an den Hochschulen auseinandersetzen.

Dr. Don F. Westerheijden

Dr. Don F. Westerheijden ist seit 1988 am Center for Higher Education Policy Studies als Senior Research Associate beschäftigt. Zuvor hat er in 1984 sein Studium der Verwaltungswissenschaften (Public Administration und Public Policy) erfolgreich an der Universität Twente absolviert, wo er im Jahre 1988 auch promoviert hat. Am CHEPS koordiniert Don Westerheijden die Forschung im Bereich „Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement“ sowie die Doktorandenausbildung. Daneben hat er verschiedene Monographien zum Thema der Qualitätssicherung im Hochschulbereich herausgegeben bzw. als Autor dazu beigetragen und zahlreiche Artikel zu diesem Thema veröffentlicht. Seine gegenwärtigen Forschungsinteressen beziehen sich auf a) die institutionellen und systematischen Einflüsse externe und interner Evaluationen auf die Qualität von Forschung, Lehre und Hochschuleinrichtungen in Europa (insbesondere der Einfluss des Bologna Prozesses) und auf b) Effekte sogenannter Transparenzinstrumente, insbesondere von Rankings.

Zudem ist Don F. Westerheijden am CHEPS in Projekte involviert, die auf die Beratung von Bildungs- und Wissenschaftsministerien, wichtigen Akteuren in Wissenschafts- und Hochschulsystemen sowie von Hochschuleinrichtungen in Europa ausgerichtet sind. Von 2008 bis 2010 war Don F. Westerheijden als Projektleiter für die unabhängige Bewertung des Bologna Prozesses tätig, zudem hat er Beratungsprojekte in Asien (Hong Kong, Vietnam, SEAMEO), den Vereinigten Staaten (Ford Foundation) und im südlichen Afrika (Mozambique) durchgeführt.

Im CETLFUNK Projekt übernimmt Don Westheijden - vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrungen - die Beratung des Projektteams vor allem für Fragen, die mit der Qualität der Lehre und der Wirkung von Qualitätsmanagementsystemen zusammenhängen. Zudem ist er der erste Betreuer für das Dissertationsvorhaben von Katharina Lemmens-Krug.

Doktorandin Katharina Lemmens-Krug

Nach ihrem Abitur entschied sich Katharina Lemmens-Krug für ein Bachelorstudium in den Niederlanden (2008-2011). Nach dem erfolgreichen Bachelorabschluss in European Studies, ging sie für ein Masterstudium in European Governance nach Bristol. Dort graduierte sie 2012 mit einem Master of Science an der University of Bristol.

Schon während ihres Studiums hat sich Katharina Lemmens-Krug auf europäische Hochschulbildung fokussiert. In ihrer Bachelorarbeit verglich sie das nordrhein-westfälische und litauische Bildungssystem in Bezug auf Governance-Strukturen und deren Veränderungen im Kontext des Europäisierungsprozesses. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie die Rolle der Europäischen Kommission im Bologna Prozess. Nach ihrem Studium absolvierte Frau Lemmens-Krug ein Praktikum in der Generaldirektion für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission, Abteilung „Hochschulwesen; Erasmus“, wo sie ihre Kenntnisse über hochschulpolitische Inhalte vertiefen konnte.

Seit August 2013 war Katharina Lemmens-Krug bei CHEPS als Research Associate tätig und arbeitete hauptsächlich an den Projekten U-Map und U-Multirank. Neben Rankings, Transparenz- und Diversitätstools, interessiert sie sich auch für Fragen im Bereich der Lehrqualität, institutionelle und politische Governance-Strukturen und Steuerungsmechanismen an europäischen Hochschulen. Bei ihrer jetzigen Anstellung als Doktorandin widmet sich Katharina Lemmens-Krug seit Dezember 2014 Vollzeit dem CETLFUNK Projekt. In ihrer Dissertation möchte Katharina sich mit der organisationalen Transformation der Hochschule im Allgemeinen auseinander setzen und im Speziellen, wie sich Maßnahmen die auf die Verbesserung von Studium und Lehre abzielen, sich auf institutionellen und organisationalen Strukturen auswirken. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist Frau Lemmens-Krug auch für die Social Media-Aktivitäten im Projekt zuständig.